Suleica
Die Vergangenheit
Die Gegenwart
Restaurierungen
Nützliches / Wichtiges
Galerie 340 / 430
Galerie 500 / 600 Tandem
Gästebuch
RetroClassics 2010


auf der privaten Webside von Mark & Uwe rund um den Kultwohnwagen

                          

Suleica = Su-per-lei-cht-ca-ravan der Firma Ferdinand Schäfer



für Februar 2012
- neuer 430er in der Galerie 340/430, mal als Werbeträger

- Anmeldestart für das SOC-Treffen 2012 Pfingsten 2012
25.05.2012 - 28.05.2012
bitte bis 30. April 2012 Anmeldung erbeten an

mailto:suleica-caravans@gmx.de

Wir benötigen folgende Daten:
Name, Telefonnummer, Länge des Aufenthalts, Personenanzahl und mit welchem Fahrzeug angereist wird.
Kosten:
-          16,00 € pro Einheit pro Nacht incl. Hund
-          2,00 € Strompauschale pro Tag
-          Preis gilt auch für Gäste, die vorher anreisen oder länger bleiben
-          Nicht-Clubmitglieder zahlen einmalig 15,00 € zusätzlich an den Club
26.05.2012
-          Weinprobe mit der WG Willsbach – 6 er Weinprobe mit Brezeln: 13,00 € pro Person (Aufenthaltsraum ist vorhanden)

Vorankündigung für Pfingsten 2012
Jahrestreffen Suleica-Orion-Club

Anmeldungen werden ab 01.09.2011 angenommen

Vorankündigung für Pfingsten 2012
Jahrestreffen Suleica-Orion-Club

Wir, die Webmaster dieser Seite, werden für den Suleica-Orion-Club über Pfingsten 2012 das jährliche Treffen ausrichten. Es wird in der Nähe von Heilbronn sein und zwar auf dem Campingplatz "Beitenauer See"

http://www.breitenauer-see.de 

Wir möchten hier nicht nur die SOC-Clubmitglieder ansprechen, sondern vorallem die Suleicaner, die dem Club nicht angehören. Miteinander klönen, Erfahrungen austauschen und einfach gemeinsam eine schöne Zeit haben. Eine Clubmitgliedschaft ist zur Teilnahme nicht erforderlich, einzig was zählt ist ein Suleica oder ein Orion!

Also merkt Euch den Termin schon mal vor und plant ihn fest ein! Wir freuen uns auf Euch!

alle weiteren Informationen werden über die Seite des Suleica-Orion-Clubs veröffentlicht.

Mark & Uwe



Suleica 340

Die Behauptung der 340er sei ein Unfall oder nur durch Zufall entstanden ist uebrigens unrichtig.

Originalprospektflyer

Es war seitens der Fa. Schaefer durchaus geplant ein Modell unterhalb des 430ers am Markt zu plazieren. Formen waren fertig, Prospekte gedruckt.
Leider lagen vor Aufnahme der Serienproduktion nur 3-4 Anfragen (keine konkreten Auftraege) fuer dieses Modell vor. Aus diesem Grund entschied sich die Fa. Schaefer gegen eine Serienproduktion des kleinen Bruders des 430ers.


Der seit Jahren mit grossem Erfolg verkaufte Polyesterwohnwagen Typ Suleica 430 wird nunmehr auch in der kleineren Form als Suleica F 340 in einer Normal- und einer Luxusausfuehrung geliefert. Beiden Ausfuehrungen gemeinsam sind die bei dem grossen Wohnwagen Suleica F 430 bewaehrten Karosserie- und Isolationseigenschaften: Vollpolyester, nahtlos geformt -selbsttragend- aerodynamisch - Laternendach - 12-15mm Styroporisolation - 5 mm Steppfolie - mehrschichtiger Doppelboden mit 12 cm Luftschicht - serienmssige Vorrichtung fuer Doppelscheiben - kontrollierte Kondenswasserbildung.


Der neue 3,5-Meter-Wagen ist mit den Innenmassen von 1,96 cm aussergewoehnlich breit und mit 1,96 cm aussergewoehnlich hoch. Zu diesen Vorzuegen, wie man sie beim grossen Wagen seit vielen Jahren schaetzt, und die wir deshalb kompromisslos zur Grundlage bei der Konstruktion des kleineren Wagens gemacht haben, kommt der fuer einen Vollpolyesterwagen ueberrasschend niedrige Preis, sowohl fuer die Normal- als auch fuer die Luxusausfuehrung.
Mit dem Gewicht von 350 kg bzw. 400 kg duerfen beide Typen von fast allen Zugwagen der 1-Liter-Klasse gezogen werden.


Technische Daten
Typ F 340 L
Laenge ueber alles: 4,40 m
Hoehe ueber alles: 2,40 m
Aufbau -Laenge / Breite / Stehhoehe-: 3,46 m / 2,00 m / 1,96 m
Gewicht: 400 kg
Zulaessiges Gesamtgewicht: 600 kg


Typ F 340
Laenge ueber alles: 4,40 m
Hoehe ueber alles: 2,40 m
Aufbau -Laenge / Breite / Stehhoehe-: 3,46 m / 2,00 m / 1,96 m
Gewicht: 350 kg
Zulaessiges Gesamtgewicht: 600 kg


Selbstverstaendlich koennen beide Ausfuehrungen mit Kuehlschrank, Heizung und Doppelscheiben geliefert werden. Genau wie beim grossen Wagen sind saemtliche Einbauvorrichtungen serienmssig vorhanden.
Fuer alle Wohnwagen wird das Hahn-Drehstabfahrgestell mit und ohne Auflaufbremse verwendet.


Nur der Prototyp hat es geschafft bis heute zu ueberleben!


Auto-Motor-Sport 1964:
Schaefer in Detmold-Lossbruch, erfolgreicher Produzent von Suleica, dem Superleicht-Caravan aus Vollpolyester, ergaenzt sein Programm durch ein noch leichteres, dafuer etwas kleineres Maedchen Suleica. Um einige Rippen kuerzer gemacht, wiegt er nun als Suleica „Kurz“ nur 350 kg und ist dennoch noch 3.45m lang und von gepflegtem Innenleben. Zu alledem ist er billig zu haben: DM 4.950,-

so wie der 340er heute aussieht

Heckbereich

Bugbereich

Küche

Herd mit GFK-Spüle

eine, wenn nicht die erste Truma Heizung, die in einem Caravan verbaut wurde

Eingang

Durchsicht


Suleica
430
Suleica
430 T
Suleica
430 S

"Suleica" F 430
Orginalprospektbeschreibung

Der "Suleica" F 430 ist unser schon seit vielen Jahren gebauter Erfolgswagen. Er ist als Familienwagen konzipiert, denn sowohl im Heck als auch im Bug ist ausreichend Schlafplatz fuer je 2 Personen - Kinder sogar 3 -vorhanden.
letzter Prototyp, bevor die Fa. Schaefer im Fruehjahr 1962 die Produktion aufnahm.


Der "Suleica" F 430 ist unser schon seit vielen Jahren gebauter Erfolgswagen. Er ist als Familienwagen konzipiert, denn sowohl im Heck als auch im Bug ist ausreichend Schlafplatz fuer je 2 Personen - Kinder sogar 3 -vorhanden.
letzter Prototyp, bevor die Fa. Schaefer im Fruehjahr 1962 die Produktion aufnahm.


Ausgeruestet mit Batterie, Ladegeraet, Transistorleuchten, Zweiraumtrennung und doppelter Wasserversorgung mittels Fusspumpe fuer Kueche und Druckwasser im Waschraum, garantiert dieser Wagen volle Unabhaengigkeit auch auf weiten Reisen.

Testfahrt von dem bekannten Automobiljournalisten  Fritz B. Busch


Er ist deshalb besonders geeignet fuer weitreisende Individualisten und Ehepaare und fuer Kaeufer, die ihn beruflich nutzen.


Original angedachter Wasserhahn

Mr. Suleica No. ONE, oder der Ur-Suleica aller Suleicas


Gut durchdacht ist die Bugecke, deren tagsueber liegebereite Laengsliege zu einem kleinen Nickerchen einlaedt. Des Nachts ist die Laengsliege nach vorn ausgezogen ein bequemes Doppelbett.


Zitat aus einer Fachzeitschrift zur Praesentation des Suleicas, 1962:
Die Phantomzeichnung gibt nicht nur einen Eindruck von der Einrichtung des Wohnwageninneren, sondern zeigt auch besonders deutlich die zur Erzielung der Fromsteifheit erforderlich Linienfuehrung des Aufbaues und den Ansatz des Laternendaches. Der Karosseriekoerper ist innen durchgehend mit 8 mm starkem Styroporschaum und mehrschichtiger Steppfolie ausgekleidet. Wagenboden und Tuer sind doppelwandig. In der Tuer wurde ein praktisches Schmutzwaeschefach eingelassen.

Tür mit Wäschefach

Zwei Propangasflaschen befinden sich im Bug der Quersitzbank, ein Absperrhahn liegt jedoch griffguenstig in der Kuechenanrichte. Die Wagenbeleuchtung basiert auf elektrischem Strom (6 oder 12 Volt und Netzstrom mit Aussenanschluss). Sehr praktisch sind neuerdings die transportablen Gasleuchten von "Camping-GaZ", die eine Installation einer Gaslampe im Wohnwagen ueberfluessig  machen. Der Wagen wird serienmaessig mit einem hygienischen, mit Hilfe von Trocken- oder Stangeneis zu kuehlenden Lebensmittelschrank ausgeruestet, auf Wunsch gegen Aufpreis Kuehlschrank und Heizung.


Der 90 cm breite Kleiderschrank hat zwei Tueren, ein mehrbodiges Waescheabteil und zwei Schuhschraenke im Boden. Das gesamte Mobiliar ist sehr sorgfaeltig gebaut, fast wurde hier ein Teil der grossen Gewichtsersparnis wieder verschenkt. Waehrend des Gebrauchs der Moebel vermerkt man jedoch dankbar deren hervorragagende Soliditaet.


Der voraussichtliche Preis fuer diesen innovativen Caravan wird voraussichtlich ca. DM 7900,- betragen.


Begruessenswert am Grundriss erscheint auf den ersten Blick das im Bug des Wagens liegebereite Langbett. Der Wagenbug hat es jedoch weit mehr in sich. Folgende Umbauten lassen sich durch wenige Handgriffe erzeilen:
a) Wie Bild, Sitzecke mit Tisch fuer bis zu fuenf Personen

der Loungebereich

b) Das Langbett kann zum Doppelbett erweitert werden (Wegnahme des Tisches, Ausziehen des Einzelbettes in Richtung der Tuer hin. Der Einzelsitz neben der Tuer dient somit als Nachttisch)


c) Herstellung einer grossen Eckbank (s.Phantomzeichnung), die als Sitzbank, Ecksofa und Eckbett fuer zwei Personen verwendet werden kann


Eine solche Wandlungsfaehigkeit im Wohnwagengrundriss ist sehr zu begruessen, da je nach Zusammensetzung der Familie und Art der Reise oder des Urlaubsaufenthaltes ein individueller Grundriss verwirklicht werden kann.


Schrank

Tür mit  Wäschefach

im  Original angedachter Fallwassertank


Mit 560 kg Gewicht wird er von jedem 1,5-Liter-Zugwagen muehelos gezogen. Viele Kaeufer entscheiden sich fuer ihn, weil sie zwar die Geraeumigkeit eines 41/2 -Meter-Wohnwagens wuenschen, aber die Anschaffung eines grossen Autos, nur des Gespannbetriebes wegen, scheuen.


Selbst bei der Ausruestung mit Kuehlschrank, Heizung und Doppelscheiben verbleibt noch eine Zulademoeglichkeit von ca. 240 kg, die in den seltensten Faellen ausgenutzt wird.


Mit einem Deichselgewicht von nur 35 kg und der zusaetzlichen Einzelradstossdaempfung ist der "Suleica" F 430  ein problemloses Fahrzeug beim Rangieren und waehrend der Fahrt.

Italienreise mit dem Ur-Suleica bei Salerno (Neapel)

fahren kann er, schwimmen kann er, nur beim fliegen braucht er noch etwas Hilfe! der Ur-Suleica setzt nach Elba über

"Suleica" F 430 T
Dieser Typ wird mit Toilettenraum geliefert: Toilettenraum an bisheriger Stelle des Kleiderschrankes (die Buglaengsliege bleibt erhalten und greift unter), kleiner Kleiderschrank zwischen Einstieg und Kueche. Gewicht 560 kg, Preis 10 340,- DM

Heckbereich

in Schlafposition

"Suleica" F 430 S
Die Schwimmausfuehrung des "Suleica" F 430 "S" unterscheidet vom Modell T durch das Fehlen des Toilettenraumes und der Raumtrennung. Das Innere gewinnt dadurch an Geraeumigkeit und Uebersichtlichkeit, was fuer den Schwimmbetrieb noetig ist. Alles ist ein einziger grosser Raum.

auf dem Maaschsee bei Hannover

In richtiger Erkenntnis, dass Kombinationen meistens den speziellenVerwendungszweck einschraenken, haben wir mit unseremSchwimmcaravan keine Doppelloesung angestrebt, sondern den Caravanlediglich zusaetzlich schwimmfaehig gemacht.

Aufnahmen aus einer Zeitschrift zwischen ca. 1964 und 1966

Form, Konstruktion und Polyesterwerkstoff boten sich dazu an, ohne nennenswerte Veraenderungen zu erfordern. Das drueckt sich auch im Aufpreis aus, der nur wenige hundert Mark betraegt. Ausgeschaeumter Luftschicht-Doppelboden, fettgedichtete Achse und ein festes oder abnehmbares Bord als Einstiegerhoehung ist alles.


Der F 430 "S" bleibt uneingeschraenkt ein "Suleica"-Wohnwagen. Bei derart wenig Aufwand sind die Schwimmeigenschaften auf dem Wasser ganz erstaunlich gut.


Unser Schwimmcaravan ist hauptsaechlich fuer amphibische Reisen mit kurzzeitigem Wasseraufenthalt gedacht, aber es macht ihm auch nichts aus, wenn er laengere Zeit als Fischerhuette auf einem geeigneten Gewaesser ankert

als Hausboot

Das sind echte Moeglichkeiten fuer einen Urlaub am und auf dem Wasser, wie er in Amerika seit Jahren beliebt ist und auch bei uns mehr und mehr zunimmt.


Die Inneneinrichtung entspricht den normalen F 430- Typen. Der Schwimmcaravan ist mit fettgedichteter Achse und ausgeschaeumtem Doppelboden (geschlossenporigem Schaumstoff) unsinkbar und kentersicher. Der Tuereinstieg erhaelt ein 30 cm hohes Bord. Gewicht 560 kg, Preis 10 350,- DM

Prospektbild 1968

Kentersicher und unsinkbar kann man jedes ruhige Binnengewaesser befahren. Mit einem 25-PS-Aussenbordmotor werden ausreichende Geschwindigkeiten erreicht, wenn die Gegenstroemung nicht zu stark ist.
Der F 430 "S" wird auch mit Aussenbordmotor geliefert.



IM DETAIL (1969/1970)


Fahrwerk, Federung, Bremse uws.
Kein Chassis (selbsttragend) Hahn-Achse, Drehstabfederung, Einzelradaufhaengung, Stossdaempfer, Reifengroesse 5,90 - 13, Spurweite 175,6 cm, Bodenfreiheit 23 cm, Zentralrohrdeichsel, Auflaufbremse mit hydr. Daempfung, Handfeststellbremse, Winterhoff-Kupplung, Deichseldruck 30 - 35 kg, Kurbelstuetzrad mit Luftbereifung, 4 Kurbelstuetzen, 4 Rangiergriffe, 2 Unterlegkeile, loser Einstiegstritt a. W., Vorzeltschiene, Markisenschienen fuer Austellfenster.
Auf Wunsch: Elektro-Bremse, gekuppelt mit der Fussbremse des Zugwagens oder separat zu betaetigen.


Karosserie-Aufbau
Starrer Aufbau mit Laternendach; nahtlos geformte Polyesterkarosserie, selbsttragend ohne Stuetzwirkung von Innenausbau oder Fahrgestell, durchgefaerbtes, glasfaserverstaerktes Polyester in abgestuften Wandstaerken ohne Aussenlackierung; Isolation von Dach und Waenden 15 mm Styropor, Innenauskleidung 4 mm PVC-Steppfolie. Im Boden folgen auf die Polyesteraussenhaut Isolationsschichten von 20 mm Styropor und 120 mm Luft; der Innenboden besteht aus 10 mm Sperrholz mit einer Auflage aus 5 mm PVC-beschichtetem Filz.


Tuer, Fenster, Lueftung
Ungeteilte Tuer, 8 Fenster (3 ausstellbar), alle Scheiben aus Plexiglas, 4 Luefter je 7 x 34 cm im Laternendach, auswechselbare Moskitofenster, 1 Bodenluefter 80 qcm; Vorrichtung fuer Doppelscheiben; alle Moebel belueftet.


Strom-, Gas-, Wasserversorung usw.
Innenlampen: je 1 fuer Gas-, Batterie- und Netzanschluss. Netzsteckdosen (220 V): 2 innen, 1 aussen. Platz fuer zwei 5-kg-Gasflaschen und einen 20-l-Wasserkanister, Polyesterdoppelspuele mit Schwenkhahn, zweiflammiger Enders-Gaskocher mit Zuendsicherung, Abtropfflaeche 25 x 30 cm, zusaetzliche Kuechenabstellflaeche 48 x 42 cm, Raum fuer Kuehlschrank und Heizung vorhanden. Eine Chemikal-Toilette kann im Bugstauraum untergebracht werden.


Auf Wunsch:
Eberspächer-Benzinheizung auf der Deichsel

Einen ganz neuen Heizungsweg geht die Fa. Schäfer (Suleica) mit einer Eberspächer-Benzinheizung, die geruchslos und wartungsfrei einfach auf der Deichsel montiert wird. (hier ohne Gfk-Ummantelung)
Aus einem Testbericht, 1965:
"Wir prüften die Eberspächer-Benzinheizung als Zusatzheizung (680,- DM).
Vorteile:
-schnelles Erwärmen eines ausgekühlten Wagens
-niedrige Kosten
-Energie (Autobenzin) immer zur Hand
entscheidende Nachteile bei jetzigen Stand der Entwicklung:
-Belästigung der Nachbarn durch Geräusch und Ruß
-im Innenraum zu trockene Luft, die nach einiger Zeit Augenrötungen verursacht.

hier erkennt man auch die GFK-Verkleidung für die Eberspächer-Benzinheizung

Auf Wunsch:
Notstromaggregat, Transistorbeleuchtung, Kompressorkuehlschrank.


Innenaustattung
Betten: Die U-Sitzgruppe im Bug ergibt 1 Einzelbett laengs oder nach Umbau 1 Doppelbett 195 x 138 cm, die Sitzgruppe im Heck ergibt 1 Doppelbett quer 196 x 145 cm; Polster 12 cm Polyestherschaum. Kleiderschrank 196 x 90 x 56 cm, davon eine Haelfte mit Waeschefaechern, ein verschliessbares Wertsachenfach, 2 offene und 2 geschlossene Dachstaukaesten. Moebel Birke, mattiert; Belag von Kuechenabdeckung, Tischen und Kommode Resopal. Die Kommode schliesst an die Kuechenanrichte an. Vorhaenge, Scheibengardinen, 1 Spiegel, Ziergitter, Lebensmittelbehaelter, alle 3 Sitztruhen mit Schubkaesten, Besteckkasten sowie Schubladen in der Kueche, Schuh- und Flaschenfaecher, Bugtisch mit Vorrichtung zum Aufstellen im Freien.
Extra: Vorzelt der Fa. Veltel

Vorzelthersteller: Fa. Veltel





25 kg, Grundflaeche 330 x 350 cm, Preis 550,- DM

Und so schoen kann Urlaub sein..................

Ligurische Küste 1967



aber auch im Winter !


Suleica
500 Q & L
und
Suleica
500 Rally 70



Suleica G 500 L & G 500 Q
(Zitat):Eine Spitzenleistung des internationalen Caravanangebotes ist unser G 500 L. Mit 5 m Aufbau und einer Breite von 2,10 m der grossen Klasse zugehoerig, wiegt er nur 680 kg und steht in seinen Fahr-und Rangiereigenschaften dem Typ F 430 kaum nach. Viele "Suleica"-Fahrer sind desahlb auf den G 500 umgestiegen, obwohl sie nur einen 1,5-L-Zugwagen besitzen. Sie hatten es nicht noetig mehr Geld fuer einen groesseren Pkw auszugeben.



Mit einem komfortablen und groessenmaessig brauchbaren Waschraum ausgeruestet, sowie einer echten 3-Raum-Trennung versehen, hat der G 500 dennoch nichts von der sprichwoertlichen "Suleica"-Grossraeumigkeit verloren, denn die Raumtrennung wird durch die neue "Suleica"-Spezialitaet erreicht: durch die Plexiwand.


G 500 L
Eine weitere Besonderheit bietet der Heckraum. Die meisten Caravan-Laengsschlaefer sind des Nachts zu schmal oder tagsueber zum Sitzen zu tief.


Die Laengsschlaefer im G 500 koennen deshalb zweimal zur Mitte hin ausgezogen werden. Einmal zur Haelfte derart, dass beide Liegeflaechen jeweils 0,90 m x 1,90 m gross sind und einen Mittelgang zum Begehen und zum An- und Auskleiden freilassen.

bei geschlossenem Bugbereich / Doppeltür des Schranks diente zur Abtrennung des Bugbereiches

offener Bugbereich

Der Hecktisch ist abnehmbar, geteilt und zur Haelfte klappbar und kann als Ablage und Nachttisch benutzt werden.



Gaenzlich ausgezogen bilden die beiden Laengsschlaefer eine zusammenhaengende Grossliegeflaeche von 2,05 m x 1,90 m. Der Toilettenraum hat die Groesse und Einrichtung wie der Typ F 430 T.



G 500 Q
Ausserdem wird der Typ "G" als Variante geliefert:
Verkuerzte Hecksitzgruppe (Quer-Doppelbett), dafuer 1 Laengsbett im Bug, das unter den Toilettenraum untergreift (Toilettenraum und Schrank wechseln die Plaetze). Es ergibt sich mehr Schrankraum. (Preis: DM 12.410,-)

IM DETAIL


Fahrwerk, Federung, Bremse uws.
Kein Chassis (selbsttragend) Hahn-Achse, Drehstabfederung, Einzelradaufhaengung, Stossdaempfer, Reifengroesse 6,40 - 13, Spurweite 186,5 cm, Bodenfreiheit 25 cm, Zentralrohrdeichsel, Auflaufbremse mit hydr. Daempfung, Handfeststellbremse, Winterhoff-Kupplung, Deichseldruck 45 kg, Kurbelstuetzrad mit Luftbereifung, 4 Kurbelstuetzen, 4 Rangiergriffe, 2 Unterlegkeile, Einstiegstritt, Vorzeltschiene, Markisenschienen fuer Austellfenster.
Auf Wunsch: Elektro-Bremse, gekuppelt mit der Fussbremse des Zugwagens oder separat zu betaetigen.

man kann viel machen! gesehen in Griechenland

Karosserie-Aufbau
Starrer Aufbau mit Laternendach; nahtlos geformte Polyesterkarosserie, selbsttragend ohne Stuetzwirkung von Innenausbau oder Fahrgestell, durchgefaerbtes, glasfaserverstaerktes Polyester in abgestuften Wandstaerken ohne Aussenlackierung; Isolation von Dach und Waenden 15 mm Styropor, Innenauskleidung 4 mm PVC-Steppfolie. Im Boden folgen auf die Polyesteraussenhaut Isolationsschichten von 40 mm Styropor und 120 mm Luft; der Innenboden besteht aus 10 mm Sperrholz mit einer Auflage aus 5 mm PVC-beschichtetem Filz.
Tuer, Fenster, Lueftung
Ungeteilte Tuer, 9 Fenster (4 ausstellbar), alle Scheiben aus Plexiglas, 8 Luefter je 7 x 34 cm im Laternendach, auswechselbare Moskitofenster, 1 Bodenluefter 80 qcm; alle Moebel belueftet.
Strom-, Gas-, Wasserversorung usw.
Innenlampen: 1 fuer Batterie- und Netzanschluss, 4 Transistorleuchten, Netzsteckdosen (220 V): 3 innen, 1 aussen; 1 12-V-Steckdose; Ladegeraet, Batterie, Transistoranlage (220 V). Platz fuer zwei 5-kg-Gasflaschen im Bugstauraum, fuer einen 20-l-Wasserkanister in der Kuechenanrichte, Polyesterdoppelspuele mit Schwenkhahn, Fusspumpe, zweiflammiger Enders-Gaskocher mit Zuendsicherung, Abtropfflaeche 45 x 40 cm, zusaetzliche Kuechenabstellflaeche 45 x 55 cm, Kompressorkuehlschrank, Gasheizung (Truma "S"); Toilettenraum mit Polyesterwaschbecken, 12-L-Fallwassertank, Chemikaltoilette.
Auf Wunsch: Eberspaecher-Benzinheizung auf der Deichsel, Notstromaggregat.
Innenaustattung
Die Sitzgruppe im Heck ergibt entweder zwei Laengsbetten oder nach Umbau 1 Doppelbett 195 x 205 cm. Die Sitzgruppe im Bug 1 Doppelbett 205 x 138 cm; Polster 12 cm Polyestherschaum. Kleiderschrank 196 x 60 x 70 cm, mit Waesche-, Hut- und Schuhfaechern, Kuechenanricht 85 x 120 x 50 cm, 3 Kuechenhaengeschraenke, 2 offene und 2 geschlossene Dachstaukaesten, Toilettenschraenkchen. Moebel Birke, mattiert; Belag von Kuechenabdeckung und Tischen Resopal. Verschliessbares Wertsachenfach, Sitztruhen und Kuechenanrichte mit Schubladen versehen, Vorhaenge, Scheibengardinen, Spiegel, Ziergitter, Lebensmittelbehaelter, Besteckkasten, Flaschenfach, Bar, eingepasstes Geschirr, Muellschlucker, Garderobe, Bugtisch mit Vorrichtung zum Aufstellen im Freien. Die Tuer des Toilettenraumes ist zugleich Raumtrennung fuer die Hecksitzgruppe, Toilettenabschluss dann Vorhang.
Extras
Vorzelt auf Anfrage (gleiches Mass wie beim Suleica 430, s. 430)


Alles in allem bietet der 500 L und der 500 Q 5 Personen Lebensraum und Komfort fuer Camping und Beruf. Geeignet auch als Jagd- oder Fischerhuette.
Ausgeruestet mit einer kompletten elektrischen Anlage, bestehend aus Gleichrichter mit Ladegeraet, Batterie und Volltransistorbeleuchtung hat der Typ "Suleica" G 500 die modernste Installation, die es zur Zeit gibt. Wegen des teueren Preises haben wir uns nicht leicht zum Einbau entschliessen koennen, aber der Erfolg gibt uns seit 5 Jahren recht. Denn der sparsame Energieverbrauch einer Transistorlampe (5 bis 6 Watt) trotz grosser Helligkeit machen den Caravan im Verein mit Gasheizung und Kuehlschrank erst richtig unabhaengig von jeder fremden Versorgung.

Suleica G500 und G500L "Ein Test der Superlative"
Zwei Wagen zum Wohnen, Wägen, Wiegen


Die originelle Form
„ Ja hörn’s, was ham Sie denn do für a Raumkapsel mit?“ fragte der österreichische Zöllner am Brenner. „Dies sein eine serr schöne Zeppelin“, jubelte ein jugoslawischer Parkplatzwächter, „kann auch fliegen?“ „Das wäre für mein Restaurant gerade der richtige Weinkeller – so gemütlich und stimmungsvoll“, begeisterte sich ein Hotelier in Cortina d’Ampezzo. Womit schon einiges über die ungewöhnliche Form dieses Wohnwagens angedeutet wäre. Hier noch aus dem Notizbuch weitere Deutungen der Suleica-Gewandung: „Aussichtskanzel von einem Berghotel“, rollender Zigarren-Bungalow“, „Schlafwagen mit St.-Pauli-Stimmung“. Den intuitiven Charakterisierungen sei meine eigene, nüchterne Beschreibung gegenübergestellt: ein Plastik-Wagen mit fünf Meter Aufbaulänge, vorn und hinten rund, auch von oben und unten in sanften kurven schwingend, große Aussichtsfenster-Galerie in Bug und Heck, Laternendach.

Eine gründliche Prüfung
Gründlich sollte der Test sein, also kein „Kurzexamen“. Ein neues Material sollte geprüft werden, keine herkömmliche Bauweise. Es ging um anspruchsvolles Wohnen und um die Bewährung auf der Straße unter extremen Bedingungen – zwischen Winter und Frühling. Der Fünf-Meter-Wohnwagen der Firma Ferdinand Schäfer (Detmold) wird in zwei Ausführungen gebaut: als G 500 und als G 500 L. Erstmals beschäftigte sich ein Test nicht nur mit der einen Ausführung eines variierbaren Typs, sondern mit beiden. Der G 500 L ist übrigens keine Variation des G 500, sondern ein ganz anders eingerichteter, eigenständiger Wagen. Der G 500 wurde vom Winter -Rally in Ruhpolding- an bis Ende Februar überprüft. Der G 500 L war unser rollendes hotel auf einer Dreiländer-Queralpenfahrt „Österreich-Jugoslawien-Italien“ im März. Bei dieser vorsätzlich schwierig angelegten Fahrt diente ein Citroen DS 21 als „Zugpferd“.

Grundriss G500 und G500L

Wie gesagt, wir hatten beide Wagen. Aber ich ziehe den G 500 L unbedingt vor, wobei mich mit der Ansicht zahlreicher Freunde und Bekannten übereinstimme, die den g 500 kritisch musterten. Entscheidend für diese Meinung ist die Raumaufteilung (abgesehen von anderen Mängeln im G 500, die inzwischen, lt. der Fa. Schäfer, behoben wurden: wir hatten einen Prototyp, der noch nicht ganz fertig war). Im G 500 L ist Übersicht, Durchsicht und Lebensraum, hier herrscht keine „Unterseeboot-Stimmung“. Der 500 L bietet eine vollendete Raumgestaltung. Er ist die komplette, aufteilbare Zweizimmerwohnung mit Toilettenraum, wobei keiner der beiden Räume beim Schließen der Zwischentür zur Ausnüchterungszelle zusammenschrumpft. Der 500 L  besitzt eine bequeme Rundsitzgruppe im Bug, wobei auf einer Seite ein Längsbett entsteht. Dazu eine nur wenig größere Sitzgruppe im Heck. In beiden Typen sind zwischen Bug und Heck links Kleiderschrank und Toilette untergebracht, rechts Küche und Heizung. Beim G 500 zuerst vorne der Toilettenraum, der wie ein Erker ein Stückchen über das Langbett hinausragt, dann der Kleiderschrank. Beim Typ G 500 L schließt sich der Buggruppe zunächst der größere als beim 500er ausgefallene Kleiderschrank an, der hier aufgeteilt ist in ein Abteil zum Kleideraufhängen und in einen Wäscheschrank mit vielen Fächern. Zur Raumtrennung dient beim G 500 die Kleiderschranktür, die auf der Rückseite zur Besuchergarderobe wird ( das ist sehr praktisch!), beim 500 L übernimmt die Toilettentür diese Funktion. Noch einmal zusammenfassend die Begründung für den Vorzug des G 500 L:
1. Kein Gefühl der Beengung wie beim G 500, wo Kleiderschrank und Toilette in einer Frontlinie hintereinander wie ein „Schlauch“ wirken.
2. Zwei Längsbetten statt nur einem.
3. Im Heck ist ein großer Tisch für sieben Besucher (nur für höchstens sechs beim G 500). die gesamte Raumwirkung ist durchsichtiger, weitläufiger.

Polyester als Baumaterial
Warum werden heute nicht schon mehr Wohnwagen aus Polyester gefertigt? Man könnte auch fragen – und viele tun es: warum gibt es noch kein perfektes Plastikauto? Nun, der Caravan scheint hier schon weiter zu sein als das Auto. Hinter dem Caravanbau steht keine allmächtige Welt-Stahlindustrie, die ihr Material weiter loswerden möchte. So bleibt es vorläufig dem Wagemut einiger Wohnwagenhersteller überlassen, die Probleme der Kunststoffbauweise im Fahrzeugbau mutig anzupacken. Probleme sind übrigens wirklich vorhanden, aber auch viele Vorzüge, die für Polyester sprechen. Die Lösung dieser Probleme anzugehen, ist eine Aufgabe für experimentierfreudige, ideenreiche Konstrukteure. Der Käufer wird – wenigstens beim Suleica G 500 L – durch etwas Besonderes belohnt, das eben noch nicht jeder hat.
Ferdinand Schäfer hat sich mit viel Phantasie, gediegenem handwerklichem Können und langjähriger Erfahrung im Umgang mit Kunstoffen den vorliegenden Problemen zugewandt. Schon 1962, als der erste Suleica-Wagen das Detmolder Werk verlassen hatte, schrieb der bekannte Autojournalist Fritz B. Busch auf das „superleichte Mädchen“ (Suleica=Super-Leicht-Caravan) eine Lobeshymne.
Ich persönlich bin der Meinung, das Polyester im Wohnwagenbau seinen Weg machen wird, der Test hat mich von der Tauglichkeit und den überwiegenden Vorzügen des Materials überzeugt. Ich vertrete jedoch eine Linie des „sowohl – als – auch“: die Ansicht, künftig werden alle Wohnwagen nur mehr aus Kunstoffen bestehen, halte ich für absolut falsch. Wenn ich als Nicht-Techniker recht unterrichtet bin (mich interessiert beim Testen mehr die Funktionssicherheit, die praktische Einrichtung und die Behaglichkeit eines Caravans – darüber glaube ich urteilen und vergleichen zu können!), so war eines der Hauptprobleme der Kunststoffbauweise bisher die Verbindung von Polyestergehäuse und Holzmöbeln. Ich sah vor Jahren einmal einen Wohnwagen, bei dem sich die Möbel nach langer Fahrt selbstständig gemacht hatten. Dieses Problem ist im Suleica sozusagen nahtlos gelöst. Noch nicht ganz befriedigt die Deckenbespannung: hier können – verursacht durch die vielen Rundungen – Falten im Material beim Bekleben auftreten. Aber auch dieser knifflige Punkt wird sicher demnächst überwunden werden. Der erst kurz vor Testbeginn fertig gestellte G 500 L hatte jedenfalls schon viel weniger „Runzeln“ als der ältere G 500.

Unter der Küchenablage der Kühlschrank. Eine Glastrennscheibe schützt die Polster

Vorteile der Kunststoffbauweise
1) Geringes Gewicht bei fünf Meter Aufbaulänge (730 kg einschließlich zwei Gasflaschen und Bordbatterie).
2) Das geringe Gewicht der „Hülle“ gestattet es, für die Möbel stärkere Hölzer zu verwenden. Also kein Kilo-Sparen beim Möbelbau!
3) Da Kunststoff praktisch in jede gewünschte Form gegossen, gespritzt und gepresst werden kann, haben alle Suleicas die im Windkanal berechnete beste aerodynamische Form, also möglich wenig Luftwiderstand trotz 1.90 m Stehhöhe im Innern, geringste Seitenwindempfindlichkeit (da keine großen glatten Seitenflächen, kein „Festkleben“ im Sog überholter Lastwagen.
4) Die Suleicawagen entstehen im Werk aus einem Guß, sie werden also nicht aus Schalen oder Teilstücken zusammengesetzt. Dadurch wächst ein völlig selbsttragendes Gehäuse, das nur durch sechs Bolzen mit der von der Fa. Hahn gelieferten Achse verbunden zu werden braucht.
5) Der Schwerpunkt aller Suleicawagen liegt äußerst günstig, und auch dafür ist Polyester verantwortlich: während das Material am Boden etwas 8 mm dick ist, verjüngt sich die Dichte in Richtung Dach auf 2.5 mm: Das Gewicht bleibt also unten. Das Polyester ist einfach weiß eingefärbt, manchmal ist die Außenhaut freilich stellenweise rauh, oder Spachtelspuren sind zu erkennen. Kratzer und Risse, normalerweise beim Wohnwagen ärgerliche und kostspielige Schäden, kann der Camper mit Spachtel und mitgeliefertem Reparaturbeutel selbst beseitigen. „Nasenstüber“ fremder Pkw soll das Material gleichmütig hinnehmen (ich habe es allerdings nicht ausprobiert!). Für diese Angabe des Herstellers spricht die technische Tatsache, das glasfaserverstärktes Polyester 20mal härter ist als Aluminium Dural, übrigens auch härter als Stahl.

Das fesche Gespann auf der Fahrt durch den Tauerntunnel

Nachteile der eigenwilligen Form
1) Suleicafahrer verzichten zugunsten der Rundform und der dadurch bedingten Verjüngung der Wände nach oben auf etliche Liter Luft- und Lebensraum. Sie werden dadurch allerdings mit dem hinsichtlich der Belüftung und Beheizung idealen Laternendach entschädigt.
2) Der Suleicawagen erreicht seine größte Breite nicht am Boden, sondern etwa unter der Mitte bei der „Gürtellinie“. Dies hat wiederum folgende Nachteile: abgeschrägte Küchenschränke, keine volle Ausnutzung der Mitte-Stehhöhe des Wagens in der Toilette, Platzverluste im Kleiderschrank. Als wirklich störend empfanden wir die Schräge der Wände jedoch im Kleiderschrank. Der Hersteller ist bemüht, hier noch eine bessere Lösung zu finden.

„Make up“ des Innenraums
Die Ausgestaltung eines Wohnwagen-Interieurs ist keine Test-, sondern eine Geschmacksfrage. Strapazierfähige Polsterstoffe in sattem Dunkelblau, Vorhänge in Orangerot, Deckenbespannung in Grau, Tisch- und Küchenabdeckplatte in locker gemustertem Graukaree, der Bodenbelag in Grauweiß, die Möbel in hellem Naturholz – soweit, so gut! (Zu dieser Zusammenstellung müsste der Hersteller allerdings noch eine Kollektion von Variationen anbieten!) Bald sattgesehen hatten wir uns jedoch an den im Typ 500 reichlich, im 500 L nur mehr spärlich vorhandenen bunten Segelschiffen als Wandmuster.

Die guten Fahreigenschaften
Nicht die geringste seitliche Schwänzelbewegung, kein Räderblockieren beim Vollbremsen, hydraulisch gedämpfte Auflaufbremse, Achsentragfähigkeit 1000 kg, Ballonreif-Laufrad. Der wagen manövriert sich leicht beim Aufstellen. Sowohl auf schräg überhöhten Haarnadelkurven im Gebirge als auch auf einer Versuchsstrecke bei 120 km/st – ich kann den Fahreigenschaften nur das beste Zeugnis ausstellen.

Bequemes Schlafen, gemütliches Sitzen
In dem von mir eindeutig bevorzugten G 500 L laden im Heckraum zwei Längsbetten, getrennt durch Mittelgang, zum wohligen Schlummer ein. Unter dem Polster wird für die Nacht auf beiden Seiten ein Gestell herausgezogen, der die Tagesliegefläche von 0.54 m auf 0.88 m verbreitet. Länge in beiden Fällen etwa 1.85 m. (Rundung im Kopfende!) Im Heck kann auch eine Großliegefläche von 1.85 mal 2 m durch Einbau des Tisches gebildet werden. Im Bug entsteht für Querschläfer eine Liegewiese 2 mal 1.25 m. Übrigens kann der Bugraum, falls dort Kinder schlafen sollen, durch einen Vorhang ebenfalls abgeteilt werden. Als ideal empfanden wir die beiden Einzellängsbetten im Heck. Da man zum Bettenbauen das Gestell benutzt und Sitz- sowie Wandpolster miteinander abgeknickt verbunden sind, fällt das Herumrangieren mit Polstern weg. Zum Schlafen kann der Tisch stehen bleiben, noch bequemer ist der Abbau und das Deponieren irgendwo in Heck oder Bug. Beim G 500 entsteht das Längsbett im Bug auf ähnliche Weise. Zwei Tische hat der G 5oo L: im Bug 0.95 mal 0.58 m, im Heck 0.73 mal 0.62 m. Das Besondere des Hecktisches ist im 500 L: er kann noch einmal aufgeklappt und dadurch auf die doppelte Länge, auf 1-46 m, erweitert werden. Beim Typ 500 hat der größere Tisch nur etwa den Umfang des kleineren vom Typ 500 L – da reichte uns nie der Platz. Kleiner Nachteil: die Schäfer-Tische haben beträchtliches Gewicht, das Einführen in die Tragschiene kommt einer artistischen Leistung gleich. Großer Vorteil: die Stellstangen der Tische besitzen neuartige Knipsverschlüsse, von denen man sich wünschen kann, daß künftig alle Caravan- und Zeltgestängehersteller dieses Patent verwenden.



Praktische Küche, großer Kleiderschrank
Das Kleiderabteil beim G 500 L ist 0.55 m breit und 1.34 m hoch. Bei dieser Höhe knittern Hosen nicht, die Breite gestattet die Aufnahme von reichlicher Winterbekleidung. Die fünf Kleiderschrankabteile sind 0.33 m breit und durchschnittlich 0.55 m tief (unterschiedliche Tiefe wegen der Wandschräge). Eines davon ist als Wertsachenfach verschließbar. Unter den beiden Teilen des Kleiderschrankes liegen 0.31 m breite und 0.40m hohe, durch Klappen verschließbare Fächer für Schuhe, Gummistiefel usw. Gesamturteil über den Schrank: ausreichend Platz bei sinnvoller Aufteilung. Im Typ 500 gibt es nur ein Kleiderabteil, darüber liegen zwei Wäschefächer. Die Küche ist beim G 500 mit einer Abstellfläche ausgestattet, die beim 500 L wegen der Langbetten im Heck fehlt. Als eifriger Koch und Abspüler habe ich, ehrlich gesagt, die kleine Fläche im 500 L aber nicht vermisst (Hausfrauen mit mehreren Kindern mögen anderer Ansicht sein!). Spüle und Kocher lassen sich getrennt öffnen, die Deckel werden nach hinten „zusammengefaltet“. Ansonsten: Wasserkanister mit Fußpumpe, kleine Plastikschüssel für abgespültes Geschirr, großes Staufach für Töpfe, 60-Liter-Kühlschrank, Fach für rund 30 Konservendosen und Vorräte. Über der Küche ein Geschirrschrank, der zu schmale Fächer und eine unpraktische Tür besitzt; das soll lt. Hersteller noch geändert werden.

Das stille Örtchen
Der Toilettenraum misst 1.55 m in der Länge und 0.70m in der Breite. Wie gesagt, Personen über 1.70m Größe haben Mühe, aufrecht zu stehen (wegen des Laternendaches). Ansonsten: großes Waschbecken, Falltank, Spiegel, Beleuchtung. Für die Verwendung als Abstellraum sollte der Hersteller zwei Ablagebretter vorsehen (Skistiefel) sowie Kleiderhacken für nasse Sachen.

Viel Stauraum unten, weniger oben
Es gibt in beiden Typen fünf Staukästen unter den Sitzbänken, die von der Seite geöffnet werden können. Außerdem weitere Vorratskästen in den Rundungen von Bug und Heck, die nur von oben (ziemlich umständlich) zugänglich sind. Im Bug in der Mitte Raum für zwei Gasflaschen, an der gleichen Stelle im Heck Raum für Batterie, Aufladegerät und Zähler. Ich muss jedoch an dieser Stelle ausdrücklich davor warnen, im Heck eine zu große Batterie unterzubringen, weil sich dadurch die Fahreigenschaften erheblich verschlechtern! Im G 500 benutzten wir eine Batterie von rund 40 kg Gewicht – wegen der Versuche mit einer Benzinheizung auf der Deichsel. Zwei solche Gewichte weitab von der Achse – und die schönsten Schlingerbewegungen sind fällig. Eine kleinere Batterie von ca. 10 kg ist durchaus vertretbar, wenn ansonsten alle Schwergewichte über der Achse konzentriert werden. Dann gibt es noch ein großes Fach für Schmutzwäsche oder Werkzeug in der Tür.
In Bug und Heck läuft oben rundum ein Abstellfläche, glücklicherweise mit Vorderkante versehen, so daß auch während der Fahrt kleinere Gegenstände liegenbleiben  können. Beim 500 L zwei, im Typ 500 nur ein Schränkchen. Dazu ein hübsches Bücherfach rechts 0.67 m, links ein Fach für Gläser usw. 0.32 mal 0.27 m.

Kranjska Goral/Jugoslawien. Der Skilift ist direkt am Campingplatz.

Viel Licht und Luft
Die Beleuchtung wird in beiden Typen nach Wunsch des Käufers ausgestattet. Die Ausstattung der Testwagen: im 500er hatten wir nur Transistoren-Batterie-Beleuchtung plus 220-Volt-Lampe. Kein Gaslicht, kein Anschluß an die Autobatterie. Die Transistoren brauchen zwar weniger Strom, und man ist mit Hilfe der Batterie mindestens zwei Wochen lang unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Uns und mehreren Besuchern erschienen diese Leuchten jedoch etwas zu grell. Die Kombination im Typ 500 L scheint mir besser: Gaslicht (allerdings am Kleiderschrank sehr ungünstig zum Lesen angebracht), ein Autobatterielicht, drei Transistorenleuchten, und zwar im Bug, über der Küche (sehr lobenswert!) sowie im Toilettenraum. Beide Wagen besitzen acht Fenster, je drei Panoramafenster in Bug und Heck, je ein Fenster in Küche und Toilette. Vier davon lassen sich ausstellen. Dazu kommen sieben gelbgrün gefärbte Dachklappen im Laternendach. Die Fenster sind blau getönt, was den Insassen überhaupt nicht auffällt, nach Innen grelle Sonnenstrahlen abwährt und Passanten kaum ins Innere blicken lässt. Die Gardinen werden durch eine Schnurspannung in der Nähe der Schräg-Fenster gehalten, größere Personen können jedoch mit dem Stoff in Kollision kommen. Die Fenster sitzen in Hartgummischalen (keine Kältebrücken durch Metallteile); auf Wunsch Doppelglasfenster.

Übliche Heizung und teurer Zusatz-Ofen
Wir hatten in beiden Wagen eine Trumatic S, die direkt neben der Eingangstür (Wärmeverlust möglich beim Öffnen) installiert war. Zwei ständige Öffnungen: schräg neben der Heizung und oben im Laternendach, also auch beim Schließen aller Öffnungen ist ein ständiger Luftstrom gesichert. Im G 500 L reichte die Trumatic auch bei größerer Kälte voll aus, im Typ 500 kam die Warmluft nicht ausreichend bis ins Heck. Beim 500er prüften wir die Eberspächer-Benzinheizung als Zusatzheizung (680 DM). Vorteile: schnelleres Erwärmen eines ausgekühlten Wagens, niedrige Kosten, Energie (Autobenzin) immer zur Hand. Entscheidende Nachteile beim jetzigen Stand der Entwicklung: Belästigung der Nachbarn durch Geräusch und Ruß. Weiterer Nachteil für Insassen: zu trockene Luft, die nach einiger Zeit Augenrötungen verursacht.

Gesamturteil
Der Typ G 500 bedarf noch gewisser Verbesserungen, er eignet sich jedoch in seiner jetzigen Ausstattung durchaus als Drei-Personenwagen. Der G 500 L ist ein Familienwagen mit vorzüglichen Aufteilungsmöglichkeiten, praktisch und zugleich komfortabel ausgestattet. Die Kunststoffbauweise bietet als größten Vorteil das geringe Gewicht. Die Windschlüpfrigkeit schont den Benzintank des ziehenden Pkw. Die Verarbeitung zeugt von Erfahrung, Liebe zum Detail und handwerklichem Können, der Innenraum verheißt Wärme und Behagen. Der Preis (rund 14000 DM mit allem Zubehör und Extras) entspricht zwar dem Aufwand, wird jedoch verhindern, daß der Wagen zum Massenschlager wird; und das ist für Individualisten auch wieder ein Vorteil. Ein Wagen für Leute, die etwas anderes als die Anderen besitzen wollen und Vor- gegen Nachteile abwägen können. (Verfasser: Armin Ganser)

In Italien auf der Straße Cortina-Toblach

500 Rally 70

Originalprospektbild

Orginalprospekttext 1974
(Orginalslogan der Schaeferbroschuere auf dem Caravan Salon Essen 1974)
Rally 70
"Caravan fuer Autos und Leute von heute"
KLEINE VORBEMERKUNGEN:
Seit 16 Jahren bauen wir unseren Erfolgscaravan "Suleica" fast unveraendert in Form und Ausstattung und noch immer ist er seiner Zeit voraus: Warum? Mehr noch als Ihr Haus aus Stein ist ein Caravan den Unbilden der Witterung ausgesetzt. Deshalb haben wir Karosserie aus glasfaserverstaerktem Polyester gemacht. Nicht irgendwie, sondern nahtlos in einem Stueck geformt, selbsttragend und verwindungsfrei, mit nur 6 Bolzen auf dem Fahrgestell verschraubt. Sie koennen das Gehaeuse herunternehmen, ins Wasser werfen oder in die Erde eingraben, es wird sich nicht veraendern. Es haelt jedem Klima stand, wird weder von Insekten aufgefressen noch vom Salzwasser zerstoert, rostet und verrottet nicht und ist wartungsfrei.
"SULEICA" RALLY 70 ALS FAHRZEUG:
"Suleica" ist die Abkuerzung fuer SU-per-LEI-cht-CA-ravan. Der Typ Rally 70 hat ein Eigengewicht in der Grundausstattung von ca. 800 kg. Weil Glasfaser-Polyester eine hoehere spezifische Festigkeit als Stahl hat. Unsere Karosserien sind von Grund auf leicht. Deshalb brauchen Sie auf Raum und Komfort nicht zu verzichten, wenn Sie Ihr schoenes Auto, das ja nicht als Traktor konstruiert ist, nicht ueberfordern wollen. Paesse koennen Sie zuegig hochfahren und langsamere Gefaehrte muehelos ueberholen. Die aerodynamische Form und der tiefe Schwerpunkt verhindern Schlingerbewegungen, wenn Sie bergab fahren. Und die uebliche Schwerarbeit beim Rangieren entfaellt ebenfalls.
....UND NATÜRLICH ALS WOHNUNG:
Weil genuegend Raum zur Verfuegung steht, sind Liegeflaechen, Kleiderschrank und Kueche aussergewoehnlich gross. Die Plexiwaende erlauben eine echte Raumtrennung, ohne die Grossraeumingkeit einzuschraenken.


Heckbereich

Bugbereich




Durch ein guenstiges Zusammenspiel von Isolation und Belueftung wird der von Kennern immer wieder gelobte klimatische "Behaglichkeitsgrad" erreicht: die natuerliche Senkrechtbewegung der Luft - Warmluft steigt nach oben und Kaltluft stroemt nach - wird durch die seitlichen Luefter des Laternendaches, wie es nur wenige Luxuscaravans aufweisen, im Kuppeldach in die Waagerechte aufgeloest und dabei die Luft in ihrer Gesamtheit gleichmaessig und zugfrei nach oben gefuehrt. Waehrend unter dem Dach der beruechtigte Waermestau vermieden wird, bleibt der Fussboden durch die isolierende Wirkung der 14 cm Luftschicht des Doppelbodens angenehm warm. Deshalb ist der Innenraum schwitzwasserfrei und warm im Winter und kuehl und gut belueftet im Sommer.

Kleiderschrank mit Waschtisch

Orginalprospektbeschreibung


TECHNISCHE DATEN:
Eigengewicht der Grundausstattung ca. 800 kg, zul. Gesamtgewicht 1200 kg, Auflaufbremse, Stehhoehe 1,92 m, Gesamthoehe 2,46 m, Gesamtbreite 2,10 m, Gesamtlaenge 6,10 m
Kunststoffleute sind es gewoehnt, in Trab gehalten zu werden, denn wohl keine Branche draengt so stuermisch vorwaerts, wie die unsrige. Das hat so seine Vorteile. Mitunter wird durch ein neues Verfahren oder einen verbesserten Kunststoff ueber Nacht moeglich, woran man schon lange gedacht hatte. So ungefaehr verhaelt es sich mit unserem Polyester-Caravan "Rally 70". Seit mehr als ein Jahrzehnt bauen wir den erfolgreichen Luxus-Wohnwagen "Suleica", der eigentlich nur einen einzigen Fehler hat: Er ist teuer. Unser Wunsch war es nun, zusaetzlich einen Polyester-Caravan zu konstruieren, der alle Vorzuege unserer Top-Modelle haben sollte - also wetterfeste, nahtlos in einem Stueck geformte Kunststoff-Karosserie, winterfeste Isolation, Doppelfenstervorrichtung, Luftschicht-Doppelboden, Laternendach usw. - trotzdem aber preislich in der mittleren Klasse liegen sollte.
Mit dem "Rally 70" haben wir dieses Ziel erreicht. Alle unseren "Suleica" - Typen zeichnen sich durch besonders niedriges Gewicht aus (Suleica = SU-per-LEicht-CAravan). Und auch der "Rally 70" ist ein echter Leichtcaravan! Dabei hat er schwergewichtige Qualitaetsmoebel aus Kunststoffplatten, eine serienmaessig eingebaute Raumtrennung, 12-cm-Schaumpolster, herausnehmbaren Teppichbodenbelag und viele andere Extras. Alles eine Menge Sachen, die nicht nur Geld kosten, sondern auch Gewicht bringen.
Aber wir wollen auch beim Typ "Rally" nicht an Komfort, Qualitaet, campinggerechter Ausstattung und Fahrtuechtigkeit sparen, denn das sind Eigenschaften, die den "Suleica"-Wohnwagen aus dem Hause Schaefer beruehmt gemacht haben. Dabei soll es bleiben.
Als der Rally 1970 als Variante des G 500 auf den Markt kam, konnte man sogar bei Fa. Schaefer sparen! Denn wer dieses Modell mit Messerabatt erwarb, konnte 10 % sparen.
In folgendem Beispiel wurde auf dem Caravan Salon in Essen im September 1970 ein Kostenangebot fuer einen Rally angefertigt.
In der Grundausstattung kostete der Rally - 8694,00DM
Doppelverglasung war extra und kostete - 306,30 DM
Kuehlschrank mit 30 Liter - 50 DM
Heizung (Truma S2000) - 423,30 DM
So kostete dieser Wagen incl. 11% MwSt. - 10950,48 DM (Sept. 1970). Abzueglich des Messerabattes von 10 % kostete dieser Wagen aber "nur" noch 9855,44 DM.



Suleica
600





Die Geschichte der groessten Caravans der Baureihe "Suleica" der Fa. Schaefer beginnt lt. den ersten Prospekten mit dem Typ "G 550"
"Suleica" G 550 ist der groesste Typ, der von uns gebaut wird. Er vereinigt nicht nur die Laengsbetten im Heck des G 500 L mit der grossen Bugecke des G 500, er kann darueberhinaus mit einer kompletten E-Anlage eingschliesslich Generator ausgeruestet werden. Ebenfalls serienmssig vorhanden ist die Waermeluftfuehrung fuer die Eberspaecher-Benzinheizung mit den Austrittsoeffnungen im Heck und im Toilettenraum.
Im uebrigen wird der G 550 nicht nur nach dem untenstehenden Grundriss gebaut.


Soweit die Oeffnungen der Karosserie (Fenster, Tuer, Radkasten) es erlauben, richten wir uns nach Ihren Wuenschen. Bei 850 kg Eigengewicht und einem zulaessigen Gesamtgewicht von 1200 kg bietet der G 550 die Moeglichkeit des Reise-Campings mit grossem Komfort. Ende der Sechziger wurde dann der "Suleica" 6oo Tandem als der groesste, von Fa. Schaefer, gebaute Suleica angepriesen. (in spaeteren Prospekten wird dieses Modell auch als 2000 Tandem bezeichnet)
"Suleica" 600 Tandem ist der groesste Typ, der von uns gebaut wird. Mit einer zulaessigen Achslast von 1400 kg und einem Eigengewicht von knapp 950 kg bei voller Ausruestung bieter er eine Zulademoeglichkeit von mehreren 100 kg. Schon das verdeutlicht, dass sich dieses Modell fuer Sonderzwecke hinsichltich Einrichtung und Zubehoer eignet. Die aufgefuehrten Grundrisse sind deshalb nur Beispiele fuer die Raumaufteilung und Verwendungsmoeglichkeiten.


Ein weiteres Beispiel stellt einen Grundriss des eigentlichen Familienwagens dar. Er ermoeglicht eine klare Drei-Raum-Trennung, bietet bequeme Schlafmoeglichkeit fuer 7 erwachsene Personen, ohne den notwendigen Lebensraum einzuengen. Alle Groessenverhaeltnisse sind sorgsam aufeinander abgestimmt und ohne falsche Kompromisse ausreichend dimensioniert. Selbstverstaendlich ist dieser Typ mit allem technischen Komfort ausgeruestet, wie er bereits bei den G-Typen beschrieben ist.
Der "600 Tandem" wird in den verschiedensten Raumaufteilungen und Inneneinrichtungen unter weitgehenster Beruecksichtigung aller Sonderwuensche geliefert.

Suleica
2000

aktueller Zustand

Wohnbereich mit Durchsicht ins Heck


Die Küche

Durchgang zum Heck mit der berühmten Möglichkeit zur 3-Raum-Teilung

Bugbereich

Heckbereich

Die Naßzelle


Die TFG (Hersteller der späteren Wohnmobile Orion II & III), rechtlicher Nachfolger der Fa. Schäfer, versuchte Mitte der 80er noch einmal mit einem Caravan auf dem Wohnwagenmarkt Fuß zu fassen. Es bleib allerdings bei einem Prototyp in der damals beliebten sehr eckigen Form (dem Wohnmobil Orion sehr artverwandt).






unterschiedliche Grundrissvarianten



Innenansichten des heute noch existierenden Orion-Caravans



Suleica-Caravans ist online seit dem 12.Mai 2005